Die Maßnahmen gegen den unterirdischen Schwelbrand auf dem ehemaligen Kohlebergbaugelände bei Meuselwitz werden noch längere Zeit dauern. Um die betroffene Oberfläche zu befeuchten, muss ein Leitungssystem über eine Strecke von rund vier Kilometern vom Restloch Zipsendorf bis zum Brandort aufgebaut werden, wie der Sprecher der Geschäftsführung der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), Bernd Sablotny, sagte. Das dauere nach derzeitigen Erkenntnissen bis November.
Für eine erste vollständige Benetzung des rund acht Hektar großen Areals werden demnach bis zu 200.000 Kubikmeter Wasser benötigt. Anschließend soll dauerhaft eine etwa zwei Meter dicke Schicht auf die Fläche gebracht werden. Dazu fänden derzeit Abstimmungen statt.
Im letzten Quartal könne dann gesagt werden, wie weiter vorgegangen werde. Demnach müssen rund 200.000 Kubikmeter Erdstoffe zum Brandort geschafft werden. «Je nachdem, in welcher Dichte wir das machen, wird das zwei bis vier Jahre dauern», erläuterte er.