Weidende Schafherden werden künftig seltener in Thüringen zu sehen sein. Der Schafbestand gehe weiter zurück, die wirtschaftliche Situation sei angespannt, und es fehle an Nachwuchs für den Schäferberuf, sagte Uwe Erl vom Landesverband Thüringer Schafzüchter am Rande des Schäfertags in Hohenfelden der Deutschen Presse-Agentur. Gekürt wurde der Landesmeister der Schäfer: Mario Scheffel aus Heygendorf im Kyffhäuserkreis verteidigte seinen Titel.
Nach Angaben von Erl, Zuchtleiter im Landesverband, ist der Schafbestand im Freistaat in diesem Jahr weiter zurückgegangen. Derzeit würden etwa 100.300 Tiere gehalten. Der Bestand habe sich damit in den vergangenen drei Jahrzehnten halbiert. Und «die Nachwuchsnot ist groß».