Leere Batterien: ADAC war 2024 in Thüringen öfter im Einsatz
Die ADAC-Pannenhelfer wurden im vergangenen Jahr in Thüringen häufiger alarmiert als noch 2023. Insgesamt gab es 53.311 Einsätze – das waren rund 1.100 mehr als im Vorjahr, wie der Automobilclub mitteilte. Im Schnitt wurden pro Tag 146 Panneneinsätze gefahren. Auch bundesweit waren die ADAC-Pannenhelfer häufiger im Einsatz: Über 3,6 Millionen Mal wurden sie gerufen – gut 102.000 Einsätze mehr als im Vorjahr. Dabei war der Januar der einsatzreichste Monat: Mit rund 377.000 Notrufen mussten die Helfer besonders häufig ausrücken. In fast der Hälfte aller Fälle – knapp 45 Prozent – war die Batterie der Grund für die Hilferufe. Danach folgten Motorprobleme jeglicher Art, einschließlich defekter Sensoren. Auch Elektroautos blieben 2024 häufiger liegen. Über 43.600 Mal rückten die ADAC-Pannenhelfer zu E-Fahrzeugen aus – ein Anstieg um 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zudem wandten sich immer mehr Radfahrer an den ADAC: Rund 17.000 Mal wurde die Pannenhilfe bundesweit gerufen – ein Plus von acht Prozent. In mehr als zwei Drittel der Fälle war ein platter Reifen der Grund für den Notruf. Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenMehr Pannen bei Elektroautos