Mehr Unfälle im Straßenverkehr, aber weniger Verkehrstote, überhöhte Geschwindigkeit als Hauptunfallursache und Besonderheiten bei verschiedenen Gruppen von Verkehrsteilnehmern – das zeigt die vom Innenministerium vorgelegte Unfallbilanz für 2025. So wurden auf Thüringens Straßen im vergangenen Jahr knapp 52.000 Verkehrsunfälle gemeldet - 2,7 Prozent mehr als 2024. Dabei starben 93 Menschen, ein Jahr zuvor waren es 96. Auffällig dabei ist: Junge Fahrer, aber auch Senioren sind häufiger an Unfällen beteiligt.
Schulwegunfälle
Erstmals seit zehn Jahren kam es zu einem tödlichen Schulwegunfall. Im Oktober 2025 wurde ein achtjähriges Kind als Fußgänger auf dem Weg zur Schule beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst und getötet.
Rad- und Motorradfahrer
Elf Radfahrer kamen im vergangenen Jahr im Straßenverkehr ums Leben (2024: 12). Die Zahl der Unfälle mit Radfahrern ging auf 1.855 zurück (2024: 1.940). Bei Unfällen mit Motorrädern, Mopeds oder Mofas starben 21 Menschen, drei mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Unfälle mit motorisierten Zweirädern erhöhte sich um 164 auf 1.901.
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