Die traditionsreiche Porzellanmanufaktur in Kahla steckt nach 2020 erneut in finanziellen Schwierigkeiten. Beim Amtsgericht Gera ist ein Insolvenzverfahren eröffnet worden, wie aus dem Portal Insolvenzbekanntmachungen hervorgeht. Hintergrund sei eine schwache Messe- und Ordersaison, teilte das Unternehmen mit. Vor allem in der Gastronomie gebe es eine starke Kaufzurückhaltung.
Dazu kämen erneut stark gestiegene Energiepreise, hieß es weiter. Diese stellten für energieintensive Unternehmen wie eine Porzellanmanufaktur eine erhebliche Belastung dar. «Die ohnehin sehr hohen Energiekosten werden wegen des Iran-Krieges weiter ansteigen.» Die Insolvenzbekanntmachung datiert auf den 2. März - also zwei Tage nach Beginn des Krieges.