Bei der Internetgeschwindigkeit benachteiligte Thüringer Regionen sollen in den nächsten fünf Jahren vom geförderten Glasfaserausbau profitieren. Über eine Milliarde Euro sollen in Projekte für den Glasfaserausbau in Regionen fließen, in denen sich der eigenwirtschaftliche Ausbau für Unternehmen nicht lohnt, sagte Thüringens Digitalminister Steffen Schütz (BSW).
205.000 Haushalte, 21.000 Unternehmen und 1.600 öffentliche Einrichtungen hätten entsprechende Anträge gestellt. 40 Prozent des Geldes seien Landesmittel, der Rest komme vom Bund, teilte das Ministerium auf Nachfrage mit. Das Geld werde nach der Gigabit-Förderrichtlinie 2.0 des Bundes ausgezahlt, die noch bis 2030 läuft, hieß es weiter. Ziel sei flächendeckend schnelles Internet und die «Angleichung von Lebensverhältnissen», so Schütz.