Die Sparkassenversicherung (SV) hat im vergangenen Jahr von einer außergewöhnlich niedrigen Zahl an Unwetterschäden profitiert. Mit 87,4 Millionen Euro lag der Aufwand dafür deutlich unter dem Niveau von 2024, wie der Versicherer in Stuttgart mitteilte. Damals musste das Unternehmen knapp 397 Millionen Euro für Elementarschäden bezahlen. Das Geschäftsgebiet in Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Teilen von Rheinland-Pfalz blieb demnach von großen Unwetterereignissen verschont.
Damit folgen zwei Extremjahre aufeinander: Denn 2024 war - gemessen an der Schadenshöhe - das viertschlechteste Jahr in der Unternehmensgeschichte. Damals hatten Unwetter hohe Schäden an Gebäuden und Autos verursacht. Als sogenannte Elementarschäden gelten beispielsweise Schäden durch Sturm, Überschwemmung und Hagel.
«2025 war ein Ausnahmejahr im positiven Sinne, das sich vermutlich so nicht wiederholen wird», sagte Vorstandschef Andreas Jahn. «Der Klimawandel und Extremwetterereignisse werden die kommenden Jahre weiter prägen.» Die Versicherung stellt bereits seit Jahren eine Zunahme der Elementarschäden fest - vor allem durch lokale Unwetter in den Sommermonaten.