Thüringens Imker sind beim Blick auf das Jahr vorsichtig optimistisch. Durch den frostigen Winter mit Schnee seien die Bienen in der kalten Jahreszeit gut zur Ruhe gekommen. So hätten sie sich nicht an große Schwankungen der Außentemperaturen anpassen müssen, erklärt die stellvertretende Vorsitzende des Landesverbands Thüringer Imker, Heidrun Schmidt.
Gleichzeitig sei der vergleichsweise frühe Start der Natur ins Frühjahr für die Bienen ein «zweischneidiges Schwert»: «Die Völker bauen sich jetzt stark auf, wenn dann aber eine Kälteperiode kommt, muss man schauen, was davon übrigbleibt», sagt Schmidt. Sie erinnerte an den starken Frost vor zwei Jahren, der zu erheblichen Schäden etwa an den Blüten von Obstbäumen geführt hatte.