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Trinkwasserversorgung in Thüringen derzeit nicht gefährdet trotz niedriger Grundwasserstände

Trinkwasserversorgung in Thüringen derzeit nicht gefährdet trotz niedriger Grundwasserstände
Die Gewinnung von Trinkwasser erfolgt meist aus tieferen Grundwasserschichten. (Symbolbild) / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Von: DieThüringer News
Die anhaltende Trockenheit macht sich auch bei Flüssen und anderen Gewässern bemerkbar. Wie sieht es im Freistaat beim Trinkwasser aus?

Die Trinkwasserversorgung in Thüringen ist laut Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz derzeit nicht gefährdet. Das Trinkwasser im Freistaat wird zu einem überwiegenden Teil aus dem Grundwasser gespeist, wie ein Sprecher erklärte. Der andere Teil stamme aus den Trinkwassertalsperren. Bei beiden gibt es demnach aktuell keine Gefährdung.

Zwar gebe es derzeit eine angespannte Situation beim Grundwasser, sagte er. So zeigten knapp 250 der insgesamt 461 Grundwassermessstellen niedrige bis extreme niedrige Pegelstände. Jedoch erfolge die Gewinnung von Trinkwasser meist aus tieferen Grundwasserschichten. Demnach ist die Wasserführung sehr viel beständiger. Außerdem reagierten diese deutlich träger auf das Niederschlagsgeschehen oder auf kurzfristige Dürren an der Oberfläche.

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So ist die Lage bei den Trinkwassertalsperren 

Bei den Trinkwassertalsperren gebe es teils höhere, aber auch niedrigere Pegelstände im Vergleich zu vergangenen Jahren. Mit 60 Prozent des Stauzielinhalts verzeichnet die Talsperre Leibis/Lichte laut der Landesgesellschaft Thüringer Fernwasserversorgung ihren niedrigsten Füllstand seit 2018. Durch das vorhandene Stauvolumen gebe es «allerdings keinen Anlass zur Sorge». 

Dahingegen sei die Talsperre Neustadt oberhalb des mittleren Füllstandes der vergangenen Jahre gefüllt – und der Füllstand der Talsperre Scheibe-Alsbach liege im Mittelwert der Vorjahre. Nach derzeitigem Stand werde davon ausgegangen, dass im weiteren Verlauf des Jahres weder eine Einschränkung noch eine Gefährdung der Wasserversorgung aus den Trinkwassertalsperren eintrete, hieß es von der Landesgesellschaft.

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