Sie waren Überlebende der Grausamkeiten, die sie erforschten: Die Lebenswege und die Arbeit von 20 Frauen und Männern, die sich als erste auch wissenschaftlich mit dem Völkermord der Nazis auseinandersetzen, sind Thema einer Sonderausstellung im Gedenkort Topf & Söhne.
Die Schau «Verfolgen und Aufklären. Die erste Generation der Holocaustforschung» mache deutlich, dass die Holocaustforschung nicht erst in den 1970er Jahren entstanden sei, hieß es in einer Mitteilung der Gedenkstätte. Stattdessen zeige sie, dass es jüdische Männer und Frauen waren, die noch während der Zeit ihrer eigenen Verfolgung unter dem NS-Regime im Krieg mit der Aufklärungsarbeit begonnen haben.