Thüringen investiert auch künftig in Gründungen an Thüringer Hochschulen. Bis Ende 2029 unterstütze das Land das Thüringer Hochschulgründungsnetzwerk mit weiteren 4,8 Millionen Euro, wie das von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena koordinierte Netzwerk mitteilte. Universitätspräsident Andreas Marx wertete das als ein starkes Signal.
Mit dem Netzwerk werde kein einzelnes Projekt, sondern ein dauerhaftes, hochschulübergreifendes Unterstützungssystem aufgebaut – von der ersten Idee bis zur konkreten Gründung, so Marx. Allein an der Jenaer Universität werden den Angaben nach pro Jahr mehr als 60 Gründungsvorhaben begleitet.
Beteiligt sind neben der Universität Jena die Technische Universität Ilmenau, die Hochschule Schmalkalden, die Fachhochschule Erfurt, die Universität Erfurt, die Hochschule Nordhausen, die Bauhaus-Universität Weimar sowie die Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Bei einem Treffen stimmten sich die Partner über gemeinsame Strategien ab. Künftig sollen Gründungsinteressierte stärker auf Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz vorbereitet werden.
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