Der Unterrichtsausfall an Thüringens Schulen ist leicht zurückgegangen. In einer Erhebungswoche im März fiel 9,1 Prozent des Unterrichts ersatzlos aus, wie das Thüringer Bildungsministerium mitteilte. In der Frühjahrserhebung ein Jahr zuvor, also 2025, hatte der Anteil noch bei 11,0 Prozent gelegen. An den berufsbildenden Schulen ging der ersatzlose Ausfall von 9,9 Prozent auf 8,7 Prozent zurück.
Thüringens Bildungsminister Christian Tischner wertet den Rückgang als Erfolg. «Die Erhebung zeigt, dass die verbesserte und schnellere Einstellungspraxis sowie die optimierte Personalsteuerung Wirkung entfalten. Gleichzeitig gilt weiterhin: Jede Unterrichtsstunde, die ausfällt, bleibt eine zu viel», sagte der CDU-Politiker in einer Mitteilung.