Thüringens oberster Verfassungsschützer sieht bestimmte Unternehmen und deren Führungskräfte im Zuge des Ukraine-Kriegs potenziell durch Russland gefährdet. «Nicht jedes Unternehmen ist akut bedroht. Aber das Risiko ist klar erhöht und ernst zunehmen», sagte Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer dem «Handelsblatt».
«Am höchsten erscheint mir das Risiko für Unternehmen, die klar erkennbar in Lieferketten für die Ukraine-Unterstützung eingebunden sind, etwa bei Drohnen-, Munitions-, Luftverteidigungs- oder Logistikprojekten», so Kramer. Auch Logistik- und Technologiedienstleister seien relevant, weil sie zentrale Schnittstellen darstellten.