Anlagebetrug in Millionenhöhe - Prozessbeginn in Meiningen
Vor dem Landgericht Meiningen hat der Prozess gegen einen 68-Jährigen wegen Anlagebetrugs in Millionenhöhe begonnen. Der Angeklagte habe zu Beginn in seiner Einlassung die Vorwürfe eingeräumt und detaillierte Angaben gemacht, so ein Gerichtssprecher. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus der Thüringer Rhön gewerbsmäßigen Betrug in 241 Fällen vor. Er soll demnach von 2021 bis 2025 als selbstständiger Versicherungsmakler und Vermögensvermittler gearbeitet haben. In dieser Zeit soll er den Kunden - es geht um 27 Geschädigte - Geldanlagen mit hohen Renditen in Aussicht gestellt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 68-Jährigen vor, die ihm anvertrauten Gelder anders als abgesprochen verwendet haben. Insgesamt belaufe sich der Schaden auf rund 1,5 Millionen Euro, hieß es. Der nächste Verhandlungstermin ist für kommenden Montag angesetzt. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten