Nach dem Tod einer Frau im Saale-Holzland-Kreis ist ein Mann festgenommen worden. Ihm werde Totschlag vorgeworfen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gera. Ein entsprechender Haftbefehl sei am Samstag gegen den Mann erlassen worden. Bislang habe sich der Mann nicht zur Sache geäußert. Zuvor hatte die «Ostthüringer Zeitung» über das mutmaßliche Tötungsdelikt in Zöllnitz berichtet.
Bei dem Verdächtigen handelt es sich laut Behördensprecher um einen 33 Jahre alten Deutschen. Er stehe nach bisherigen Ermittlungen in Verdacht, die 25 Jahre alte Ukrainerin am vergangenen Samstag so heftig gewürgt zu haben, dass diese gestorben sei. Der Beschuldigte selbst soll die Rettungsleitstelle angerufen haben.
Kontaktverbot
Der Mann und die Frau sollen aktuellen Erkenntnissen zufolge zeitweise eine Beziehung geführt haben. Allerdings soll es ein Kontaktverbot des Mannes zur Frau gegeben haben. «Weshalb sich die Geschädigte dennoch in der Wohnung des Täters befand und die weiteren Umstände der Tat sind noch Gegenstand der Ermittlungen», so der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter.
Kontaktverbote sollen etwa Opfer von Gewalt vor weiteren Übergriffen durch einen Täter schützen, indem dieser sich ihnen beispielsweise nicht nähern oder anderweitig zu ihnen Kontakt aufnehmen darf.
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