Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt hat die in Ungarn inhaftierte deutsche non-binäre Person Maja T. nach eigenen Angaben besucht und ein rechtsstaatliches Verfahren gefordert. «Wir wollen, dass sie ein Verfahren bekommt, das rechtsstaatlich einwandfrei ist. Wir wollen, dass sie nach Deutschland überstellt wird», sagte Göring-Eckardt in einem auf der Plattform X geposteten Video. Zuvor hatte der «Spiegel» über die Reise der Grünen-Politikerin berichtet.
Maja T. steht unter dem Verdacht, im Februar 2023 an Gewalttaten gegen tatsächliche oder mutmaßliche Rechtsextremisten beteiligt und für schwere Körperverletzungen mitverantwortlich gewesen zu sein. T. war Anfang Juni in den Hungerstreik getreten. Hintergrund ist unter anderem eine Forderung nach besseren Haftbedingungen – etwa ein Ende der Isolationshaft. Dem «Spiegel» sagte Göring-Eckardt mit Blick auf den Zustand von Maja T.: «Maja ist sehr klar und weiß genau, was sie tut.» Zugleich mache Maja T. einen «schwachen» Eindruck.