Sieben Menschen sind in einem Bus im Unstrut-Hainich-Kreis durch Pfefferspray verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich am Montagnachmittag in Nottertal-Heilinger Höhen, wie die Polizei mitteilte. Alle Verletzten zwischen fünf und 47 Jahren wurden medizinisch versorgt. Auch Schulkinder nutzten den Bus.
Auslöser war laut Polizei ein 39-Jähriger, der beim Einsteigen an der Haltestelle Garnisionsstraße abgewiesen wurde, da er keinen gültigen Fahrschein besaß, hieß es. Daraufhin sprühte er Pfefferspray in den Bus und flüchtete. Die Polizei identifizierte den Mann kurz darauf - es handelt es sich den Angaben zufolge um einen Bewohner der nahe der Haltestelle im Ortsteil Obermehler gelegenen Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete.
Ein Verfahren aufgrund gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. In einer früheren Mitteilung des Landratsamts zu dem Vorfall war zunächst von zwei Fahrgästen die Rede gewesen, die das Pfefferspray eingesetzt haben sollten.