Nachdem er seine Nachbarin mit einem Fleischerbeil attackiert und schwer verletzt haben soll, ist ein Mann aus dem Weimarer Land wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden. Acht Jahre Freiheitsstrafe hielt die zuständige Kammer am Landgericht Erfurt für Tat und Schuld angemessen.
«Nichts Böses ahnend» sei die damals 62-Jährige zur Mittagszeit an einem Novembertag vergangenen Jahres allein in den Keller des Hauses in Mellingen gegangen, um Wäsche aus dem Trockner zu holen. Dann sei der heute 52-jährige Angeklagte ihr mit einem Fleischerbeil aus seiner Küche gefolgt, führte der Vorsitzende Richter Markus von Hagen den Tathergang aus Sicht der Kammer aus.