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Barocker Prunkraum im Schloss Zeitz erstrahlt in neuem Glanz

Blick auf die Stuckdecke im Gemach der Herzogin Maria Amalia im Schloss Moritzburg. / Foto: Heiko Rebsch/dpa
Blick auf die Stuckdecke im Gemach der Herzogin Maria Amalia im Schloss Moritzburg. / Foto: Heiko Rebsch/dpa

Ein Raum voller Geschichte: Eine opulente Stuckdecke und ein kunstvoll gestalteter Kamin lassen in Zeitz spätbarockes Lebensgefühl lebendig werden.

Im Schloss Moritzburg in Zeitz ist das einstige Gemach der Herzogin Maria Amalia von Sachsen-Zeitz (1670–1739) saniert worden. Es zähle zu den herausragenden Raumkunstwerken des dreiflügeligen Schlossensembles, teilte die Stadt Zeitz mit. 

«Die reich ausgeführte Stuckdecke sowie der kunstvoll gestaltete Kamin zeugen von dem spätbarocken Zeitgeist, dessen ursprüngliche Wirkung über Jahrhunderte durch spätere Überfassungen gemindert war.» Auf der Grundlage restauratorischer Untersuchungen sei der Raum nun weitgehend in seiner spätbarocken Farbigkeit und Ausdruckskraft wiederhergestellt worden. 

Maria Amalia von Brandenburg, Prinzessin aus dem Hause Hohenzollern und später Gemahlin von Herzog Moritz Wilhelm, prägte die Residenz Zeitz in besonderer Weise, wie es hieß. Sie engagierte sich für die kulturelle und gartenkünstlerische Weitergestaltung des Schlosses und ließ unter anderem einen Lustgarten mit Orangerie nach niederländischem Vorbild anlegen.

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