Was verbindet alte Konservendosen, eine leere Colaflasche und Drachenköpfe mit der Wartburg in Eisenach? Eine Antwort darauf gibt eine neue Sonderausstellung, die «Schätze, Schutt, Skurrilitäten. Geschichten von der Baustelle» präsentiert. «Der Titel der Ausstellung ist dabei Programm», sagt Kuratorin Grit Jacobs. Die ab kommenden Samstag zu besichtigende Schau lenkt den Blick auf Kuriositäten und Wissenswertes rund um die zahlreichen Bauarbeiten, die sich von der Erneuerung der Wartburg unter Großherzog Carl Alexander bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ereignet haben.
«Auf der Wartburg wurde immer und zu jeder Zeit gebaut», berichtet Jacobs. Dabei wurden so manche kostbaren Schätze und auch skurrile Stücke gehoben und hinterlassen. Einige dieser Fundobjekte sowie Zierelemente wie die Drachenköpfe und Wasserspeier - die im Depot verschwanden - können Besucher in der Ausstellung bestaunen.