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Maler, Goethe und Sport: Womit Museen 2026 locken

Etliche Thüringer Museen warten 2026 mit Jubiläen und Sonderausstellungen auf. (Archivbild) / Foto: Martin Schutt/dpa
Etliche Thüringer Museen warten 2026 mit Jubiläen und Sonderausstellungen auf. (Archivbild) / Foto: Martin Schutt/dpa

Etliche Thüringer Kulturhäuser bieten in diesem Jahr besondere Gründe für einen Besuch – manchmal auch, weil es für längere Zeit nicht mehr möglich ist. Ein kleiner Ausblick.

Kunst, Geschichte, Literatur und vieles mehr: Thüringens vielfältige Museumslandschaft bietet auch 2026 einiges. Interessierte sollten sich laut Thüringer Museumsverband schon einmal diese bisher bekannten kulturellen Höhepunkte vormerken.

So feiert unter anderem das Lindenau Museum Altenburg den 100. Geburtstag des Thüringer Grafikers, Zeichners und Dichters Gerhard Altenbourg (1926-1989) mit der Ausstellung «Der fantastische Gerhard Altenbourg» (12. Mai bis 16. August) im Prinzenpalais des Residenzschlosses. Zeichnungen, Drucke und skizzenhafte Arbeiten mit fantasievollen, teils skurrilen Szenen Altenbourgs sollen gezeigt werden.

Goethe in Ilmenau, Huth in Pößneck

Der erste Besuch von Dichter Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) in Ilmenau am 3. Mai vor 250 Jahren nimmt die Stadt zum Anlass für ein Jubiläum. Mit Vorträgen, Lesungen und weiteren Programmpunkten sind dabei auch das Goethe-Stadtmuseum Ilmenau, das Museum Jagdhaus Gabelbach und das Museum Goethehaus Stützerbach beteiligt.

Mit einer speziellen Aufforderung verbindet das Stadtmuseum Pößneck seine Sonderausstellung (4. Juni bis 29. September) zum 150. Geburtstag des Malers Franz Huth (1876-1970): Jeder Bewohner hat die Gelegenheit, «seinen Hut(h)» der Öffentlichkeit zu zeigen und die dazugehörige Geschichte zu erzählen.

Mehrere Museumsjubiläen 

Auch Museen selbst feiern Jubiläen: Das Metallhandwerksmuseum Steinbach-Hallenberg besteht dieses Jahr seit 30 Jahren, das Lutherhaus Eisenach seit 70, das Deutsche Spielzeugmuseum in Sonneberg seit 125 Jahren und die Städtischen Museen Nordhausen feiern ihr 150-jähriges Bestehen.

Zwischen Rembrandt und Sport

Auf einen besonders bekannten Namen setzt die Friedenstein Stiftung Gotha: Im Herzoglichen Museum werden in der Sonderausstellung «Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke» vom 5. September bis 6. Dezember Originale des alten Meisters gezeigt. Zu besonderen Sonderausstellungen in kleineren Häusern zählt laut Museumsverband etwa die Schau «Liebe Leistung Leidenschaft», mit der sich das Stadtmuseum Erfurt ab dem 29. April erstmals der Sportgeschichte der Landeshauptstadt widmet.

Sanierungsstart in Goethes Wohnhaus

Kulturinteressierte sollten sich zudem den 1. November im Kalender markieren: Denn dann ist das berühmte Wohnhaus von Goethe in Weimar das letzte Mal vor Beginn einer umfangreichen Sanierung geöffnet. Für rund drei Jahre soll das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Haus laut Klassik Stiftung Weimar geschlossen, saniert und museal neu konzipiert werden.

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