Bei strahlendem Sonnenschein und drückender Hitze hat das Erfurter Krämerbrückenfest an diesem Wochenende nach Angaben der Stadt rund 170.000 Besucher angelockt. Drei Tage lang verwandelte sich die Altstadt in eine große Bühne für Musik, Kunst, Theater und mittelalterliches Treiben. Am Sonntag endete das traditionsreiche Stadtfest.
Im Mittelpunkt des Festwochenendes stand erneut die Krämerbrücke als Wahrzeichen der Stadt. Die Straßenbrücke über den Fluss Gera gilt mit etwa 120 Metern Länge als längste, durchgehend mit Häusern bebaute und bewohnte Brücke Europas. Das Krämerbrückenfest gilt als Thüringens größtes Altstadtfest mit viel Trubel, Musik, Freiluftkonzerten und Feuerwerk.
Luftige Premiere und mehr als 150 Programmpunkte
In diesem Jahr wurden auf acht Bühnen und an zahlreichen Veranstaltungsorten mehr als 150 Programmpunkte angeboten. Im Mittelpunkt standen erneut vor allem regionale Künstlerinnen und Künstler. Aber auch Auftritt von nationalen und internationalen Gästen wie den deutschen Popmusiker Kamrad, den Singer-Songwriter Joris und den Sänger Lou Bega gehörten zum Programm.
Den besten Ausblick auf das Krämerbrückenfest hatten die Besucher beim erstmalig angebotenen «Dinner in the Sky» auf dem Domplatz: Auf einer an einem Kran schwebenden Plattform in 50 Metern Höhe konnten sie die Konzerte und die Feststimmung aus luftiger Höhe erleben und einzigartige Fotos schießen.
Bereits jetzt richtet sich der Blick auf das kommende Jahr: 2027 feiert das Krämerbrückenfest sein 50-jähriges Bestehen. Die Vorbereitungen für das Jubiläum liefen bereits, hieß es von der Stadt weiter.
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