Vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland rufen die Landtagspräsidentinnen von Thüringen und Brandenburg und der sächsische Parlamentspräsident die Wahlberechtigten auf, ihr Stimmrecht für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu nutzen. «Es geht um die Frage, ob unsere Länder das Miteinander stärken – oder ob sie durch ein Erstarken extremistischer Kräfte an Zukunftsfähigkeit einbüßen», heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Birgit Pommer (Thüringen), Ulrike Liedtke (Brandenburg) und Matthias Rößler (Sachsen). «Und es geht um den Schutz der freiheitlichen Demokratie, die eine friedliche Suche nach Antworten auf die großen Herausforderungen der Zeit überhaupt erst möglich macht.»