Um möglichst viele bedrohte Schwimmbäder in Thüringen vor einer Schließung zu bewahren, hat die BSW-Landtagsfraktion eine Verkleinerung einiger Bäder vorgeschlagen. «Über den Erhalt sogenannter defizitärer Spaßbäder in ihrer derzeitigen Form muss neu nachgedacht werden», sagte die Sprecherin für Kommunales der Fraktion, Sigrid Hupach, der Deutschen Presse-Agentur.
Entweder sollten diese Bäder umstrukturiert, energetisch saniert und gegebenenfalls verkleinert werden. «Oder es müssten kleinere Bäder auf energetisch und technisch neuestem Stand neu gebaut werden.» In solchen kleineren Anlagen werde dann zwar oft kein Spaßbaden mehr möglich sein, so Hupach. «Aber Schwimmunterricht, Reha-Sport und Vereinssport wären abgesichert.»
Solche Angebote haben aus Sicht des BSW in der Diskussion um die Zukunft der Bäder im Land Priorität, sagte der Thüringer BSW-Fraktionsvorsitzende Frank Augsten. Es werde um diese Anlagen noch «eine spannende Diskussion» geben. «Es kann nicht so weitergehen, wie es bisher gelaufen ist», sagte Augsten in der Landespressekonferenz.