Bei ihrer Wärmeplanung können Thüringens Kommunen auf eine Art Datenbank zurückgreifen. Bisher hätten mehr als 200 Städte und Gemeinden das sogenannte Thüringer Wärmekataster genutzt, das seit einem Jahr bei der Thüringer Energieagentur zur Verfügung steht, teilte das Energieministerium in Erfurt mit. Als Beispiele für Nutzer nannte das Ministerium Artern, Vogelsberg, Seligenstädt und Ecklingrode.
Bei der Wärmeplanung, die spätestens 2028 in jeder Kommune bundesweit existieren muss, geht es um eine Bestandsaufnahme und Schritte, wie die Versorgung von Wohnungen, Büros und Wirtschaft mit Wärme auf erneuerbare Energien umgestellt und ausgebaut werden kann. In der Regel geht es um Fernwärme, deren Netz in einigen Thüringer Städten ausgebaut werden soll.