Thüringens ehemaliger Juso-Vorsitzender Maximilian Schröter zieht in den Landtag ein. Der 32-Jährige soll für die SPD-Abgeordnete Cornelia Urban nachrücken, die aus persönlichen Gründen ihr Mandat am Ende der parlamentarischen Sommerpause zurückgibt. Das teilte die Partei in Erfurt mit. Schröter war von 2021 bis 2023 Landesvorsitzender der SPD-Nachwuchsorganisation.
Drei SPD-Mitglieder, die den ersten Zugriff auf die Nachfolge im Landtag hatten, verzichteten. Dazu gehörte auch die ehemalige Finanzministerin Heike Taubert aus Ostthüringen. Nach der Reihenfolge, die sich an der SPD-Liste zur Landtagswahl 2024 orientiert, hatte die ehemalige Abgeordnete Diana Lehmann die erste Chance als Nachrückerin.
Sie wolle mit ihrem Verzicht auf das Mandat Platz für einen jungen Menschen machen, damit er hauptamtlich Politik gestalten könne, sagte Lehmann in Erfurt. Auch sie habe als junge Frau von den Entscheidungen älterer Menschen profitiert. Lehmann war bis 2024 Abgeordnete.