21.30 Uhr:
In der abschließenden Runde des TV-Duells geht es um die politische Zukunft Thüringens und mögliche Koalitionen. Mario Voigt macht deutlich, dass die CDU unter seiner Führung keine Zusammenarbeit mit völkischen Parteien eingehen wird. Er betont die Unvorhersehbarkeit der politischen Landschaft in Thüringen angesichts der Vielzahl neuer Parteien und schließt sowohl die Linke als auch die AfD als Koalitionspartner aus: „Ich will eine starke CDU“, so Voigt.
Björn Höcke erzählt von einem Anruf seines ehemaligen Büroleiters und verweist auf die historische Rolle der CDU als eine patriotische Kraft. Höcke signalisiert Offenheit für Gespräche mit der CDU, um eine „patriotische Wende“ in Thüringen herbeizuführen.
Analyse der Positionen:
Die klare Absage Voigts an eine Zusammenarbeit mit der AfD und anderen völkischen Parteien unterstreicht seinen Anspruch auf eine zentristische und werteorientierte Politik für die CDU in Thüringen. Höckes Appell an die patriotischen Wurzeln der CDU und sein Wunsch nach einer Zusammenarbeit weisen auf seine Strategie hin, Brücken zu etablieren, obwohl Voigt eine solche Zusammenarbeit kategorisch ausschließt.
21:25 Uhr:
Die Diskussion nimmt eine Wendung zum Thema Islam. Björn Höcke äußert, er habe nichts gegen den Islam, solange dieser dort praktiziert werde, wo er geografisch verortet sei. Für Höcke ist Deutschland nicht der Ort für den Islam.