Der Petitionsausschuss des Thüringer Landtages hat sich im vergangenen Jahr mit 551 Petitionen befasst. Fast die Hälfte der Anliegen wurde erledigt, wie aus dem Bericht des Gremiums für 2024 hervorgeht, den die Ausschussvorsitzende Nadine Hoffmann (AfD) dem Vize-Landtagspräsidenten Steffen Quasebarth übergab. Bei rund vier Prozent der Petitionen konnte nicht geholfen werden.
Das Spektrum der Themen war laut Hoffmann breitgefächert und reichte von der Abwasserentsorgung über den Zustand der Demokratie bis zu Windenergie-Gebieten und der Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr. Mit 95 Petitionen kamen im vergangenen Jahr die meisten Eingaben aus dem Bereich Migration, Justiz und Verbrauchschutz - wobei hierbei allein 62 Petitionen den Strafvollzug betrafen.