Die Thüringer Sicherheitsbehörden haben die drei am Wochenende geplanten rechtsextremen Konzerte in Südthüringen im Blick. Die Task Force für Versammlungslagen des Ministeriums berate die betroffene Gemeinde dabei, Auflagen für die Konzerte zu erlassen, teilte das Innenministerium auf Anfrage mit.
So werde der Band zum Beispiel verboten, volksverhetzende beziehungsweise strafrechtlich relevante Inhalte zu spielen und auf Tonträgern zu verkaufen, hieß es aus dem Ministerium von Innenminister Georg Maier (SPD). Andernfalls drohe Zwangsgeld. Verfassungsschutz und Polizei seien involviert.
Zuvor hatte die Linke-Fraktion auf die Konzerte aufmerksam gemacht und ein entschiedenes Vorgehen dagegen gefordert. Die Auftritte finden in Auengrund im Landkreis Hildburghausen statt. Nach Angaben des Ministeriums handelt es sich um eine rechtsextreme Band aus der Schweiz, die dort spielen will. Sie gibt an drei Abenden nacheinander Konzerte. Der Sänger der Band sei zugleich Sänger der Band «Erschießungskommando».