Vertreter aus Politik, Kommunen und Verbänden haben sich angesichts einer schwierigen Finanzlage und drohender Schließungen für den Erhalt der Hallenbäder in Thüringen ausgesprochen. Bei einem Treffen am Montag in Bad Tabarz unterzeichneten sie eine Resolution mit Forderungen an die Landesregierung.
«Schwimmbäder und Thermen in Thüringen bilden das Rückgrat der kommunalen Grundversorgung», sagte Matthias Strejc, Präsident des Thüringer Heilbäderverbandes. Die Einrichtungen seien nahezu unverzichtbar für Schulen, Vereine und Öffentlichkeit und seien ein zentraler Wirtschaftsfaktor, insbesondere für Kurorte, so der SPD-Politiker und Bürgermeister von Bad Frankenhausen.