Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat der AfD Vetternwirtschaft und Scheinbeschäftigung vorgeworfen. «Glaubt irgendjemand, dass die alle wirklich arbeiten, die da angestellt sind? Ich glaub das nicht», sagte Spahn beim politischen Aschermittwoch der CDU Thüringen in Apolda. Es gehe nicht nur um Vetternwirtschaft, sondern auch um Scheinbeschäftigung. «Das sind Möchtegern-Patrioten», rief Spahn in Richtung der AfD.
Die AfD steht derzeit in der Kritik, weil einige Abgeordnete Angehörige von anderen AfD-Abgeordneten als Mitarbeiter beschäftigen. Im Abgeordnetengesetz ist bereits festgelegt, dass Parlamentarier keine eigenen Verwandten, Partner oder Ex-Partner auf Kosten der Steuerzahler anstellen dürfen. Die Beschäftigung solcher Personen in anderen Abgeordnetenbüros ist nicht geregelt.