Künftig soll es leichter sein, einen persönlichen Termin mit Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt zu bekommen. Er werde im September eigene Bürgersprechstunden an wechselnden Orten im Freistaat starten, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. «Jeder hat die Möglichkeit, einen Termin zu bekommen.» Er habe sich das Modell in Südtirol angeschaut, das dort seit einiger Zeit praktiziert werde.
Los gehen soll es mit dem neuen Gesprächsformat voraussichtlich am 22. September in Arnstadt, so Voigt. Danach sei eine Sprechstunde in Gera vorgesehen. Er werde die Möglichkeit einmal pro Quartal anbieten. Dafür sollen öffentliche Räume im jeweiligen Ort genutzt werden. «Ich gehe dorthin, wo die Menschen leben und arbeiten.»
Er wolle zuhören und sich um die Themen kümmern, «die für die Leute wichtig sind». Jedes von Bürgern in dem Gespräch vorgebrachte Anliegen werde ernst genommen, sagte Voigt. «Keine Anfrage wird im Nichts enden.» Es gebe stets eine Antwort, versprach der Thüringer Regierungschef.