Nach einem öffentlich ausgetragenen Streit zwischen dem AfD-Verteidigungsexperten Rüdiger Lucassen mit Parteirechtsaußen Björn Höcke verzichtet die Fraktionsspitze auf eine offizielle Ordnungsmaßnahme. Der Vorstand sprach Lucassen gegenüber aber eine Missbilligung seines Verhaltens aus. Mehrere Medien hatten darüber berichtet.
Der frühere Bundeswehroffizier war demzufolge am Montag zum Gespräch in der Fraktionsvorstandssitzung. Es gehe darum, ob das Pult des Bundestages der richtige Ort sei, Parteikollegen zu kritisieren, sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Bernd Baumann. «Das ist das, was wir problematisch fanden». Die Missbilligung sei eine Orientierung, die der Vorstand in die Fraktion sende.