Thüringens Innenminister Georg Maier setzt bei der Abwehr von Drohnen auf einen Austausch mit europäischen Partnern. «Der Vorfall am Leipziger Flughafen zeigt: Kapazitäten zur effektiven Drohnendetektion und Abwehr werden dringend benötigt. Deshalb setzt Thüringen sich auch auf europäischer Ebene für intensiven Austausch von Know-How und Technologien im Bereich Drohnendetektion- und Abwehr ein», sagte der SPD-Politiker laut Mitteilung nach Kabinettsberatungen in Brüssel. Das Kabinett von Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) ist in die belgische Hauptstadt gereist, um über die künftige Ausgestaltung des EU-Haushalts ab 2028 sowie über die europäische Kohäsions- und Agrarpolitik zu beraten. Brüssel ist der Sitz wichtiger EU-Institutionen. Geplant waren unter anderem Gespräche mit dem EU-Kommissar für Regionalpolitik, Raffaele Fitto, dem Kommissar für Energiepolitik, Dan Jørgensen, und der Präsidentin des Europäischen Ausschusses der Regionen, Kata Tüttő. Maier tauschte sich den Angaben zufolge mit Hadja Lahbib aus, EU-Kommissarin für Krisenvorsorge und -management sowie Gleichberechtigung. Er habe mit ihr über Ideen für einen noch intensiver europäisch integrierten Thüringer Bevölkerungsschutz diskutiert. Ministerpräsident Voigt sagte, die Landesregierung wolle in Brüssel nicht nur reagieren, sondern auch mitgestalten. «Thüringen hat starke Unternehmen, exzellente Forschung und gute Ideen. Diese Stärken müssen wir noch gezielter in europäische Netzwerke und Programme einbringen und zugleich dafür sorgen, dass europäische Mittel dort ankommen, wo sie für unser Land den größten Unterschied machen.» Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenTreffen mit EU-Kommissaren
Voigt will stärker mitgestalten