Der Thüringer Landtagsabgeordnete Matthias Herzog verlässt die Wagenknecht-Partei. Er habe über einen längeren Zeitraum eine «innere Distanz» zu der Partei entwickelt, sagte Herzog der Deutschen Presse-Agentur. Die kommunikative Kultur sei aus seiner Sicht problematisch. Zuvor hatten mehrere Medien über Herzogs Entscheidung berichtet. Er war stellvertretender Landesvorsitzender des BSW. Herzog sagte, er wolle Teil der Landtagsfraktion bleiben. Die Entscheidung darüber sei allerdings Sache der Fraktion. «Ich beabsichtige nicht, mein Landtagsmandat niederzulegen.» In Thüringen regiert die sogenannte Brombeer-Koalition aus CDU, BSW und SPD. Er stehe vollständig hinter dem Koalitionsvertrag, sagte Herzog. Die Regierungsbeteiligung des BSW in Thüringen sehr er als «Riesenerfolg» an. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten