Insbesondere im Süden und Osten des Freistaats versuchen Waffenbehörden, von den Sicherheitsbehörden als Rechtsextremisten eingestuften Menschen scharfe Waffen wegzunehmen. Sowohl im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt als auch im Landkreis Schmalkalden-Meiningen liefen jeweils sechs Verfahren zum Entzug der Erlaubnis für den Besitz beispielsweise scharfer Pistolen, wie aus einer Antwort des Thüringer Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linke-Innenpolitikerin Katharina König-Preuss hervorgeht.
Im Zuständigkeitsbereich der anderen zwanzig Thüringer Waffenbehörden habe es zuletzt entweder gar keine oder bis zu fünf vergleichbare Verfahren gegeben.