Thüringer AfD: Nicht vom Hackerangriff betroffen
Bei dem Hackerangriff gegen die AfD sind nach eigenen Angaben keine Daten aus E-Mail-Konten des Thüringer Landesverbands oder der Landtagsfraktion erbeutet worden. «Demnach sind nach unserem aktuellen Kenntnisstand keine Postfächer des Thüringer Landesverbands oder der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag betroffen», teilte der Pressesprecher des Thüringer AfD-Landesverbands, Torben Braga, auf Anfrage mit. Nach Kenntnis der Thüringer AfD seien drei alte E-Mail-Adressen des AfD-Bundesverbands, drei E-Mail-Adressen des AfD-Landesverbands Nordrhein-Westfalen, zwei E-Mail-Adressen des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern und zwei E-Mail-Adressen des AfD-Fanshops betroffen. Braga bezieht sich mit seinen Angaben auf Informationen aus der AfD-Bundesgeschäftsstelle. Der Bundes-AfD zufolge kam es im September 2026 zu einem Hackerangriff auf einen Hosting-Dienstleister der Partei, «bei dem offenbar Teile einiger weniger Mail-Postfächer - von denen die meisten seit Jahren nicht mehr genutzt waren - widerrechtlich kopiert wurden». Unbekannte veröffentlichten im Internet nach eigenen Angaben Daten, bei denen es sich um rund 421.000 AfD-E-Mails handeln soll. Ob diese authentisch sind oder nicht, ist unklar. Sie behaupten, dass es sich um Daten aus zehn Postfächern handele, darunter ein Account auf den Namen des früheren AfD-Parteichefs Alexander Gauland sowie ein Konto, das von der AfD früher als Kontakt für die Bundesgeschäftsstelle genannt wurde. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenDaten von zehn E-Mail-Konten