Thüringens BSW hat wegen massiver Kritik an seiner Regierungsbeteiligung einen schweren Stand auf dem BSW-Bundesparteitag in Magdeburg gehabt. «Ich kann verstehen, wenn einige aus der Delegation ein bisschen getitscht nach Hause fahren», sagte die Thüringer Landesvorsitzende Katja Wolf der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Sie habe aber die Hoffnung, dass mit dem neu gewählten Bundesvorstand eine vertrauensvollere Zusammenarbeit möglich sei als bisher. Der Thüringer Landesverband sei dazu bereit und habe das auch in Magdeburg deutlich gemacht.
«Ich hoffe perspektivisch auf ein entspannteres Verhältnis», sagte Wolf. Thüringen habe auf dem Parteitag sowohl ein Personalangebot für den Bundesvorstand gemacht als auch inhaltlich eine Reihe von Anträgen eingebracht. Nun gehe es darum, ein Gesprächsformat mit dem Bundesvorstand zu finden. Auch bei der inhaltlichen Profilierung könne sich das Thüringer BSW einbringen.