Die Corporate Sustainability Reporting Directive (kurz: CSRD) stößt ebenso wie die schon länger gültigen ESG-Anforderungen einen nachhaltigen Wandel in deutschen und internationalen Unternehmen an. Wie jede Transformation, bringt auch diese ihre ganz eigenen Herausforderungen mit sich. Die müssen für Unternehmen aber nicht langfristig zum Nachteil avancieren, sondern können genauso als Chance begriffen werden.
Die Politik nimmt Unternehmen stärker in die Pflicht
Die EU-Politiker in Brüssel machten das zur Pflicht, was lange freiwillig war: Mit der CSRD-Richtlinie müssen mehr und mehr Unternehmen offenlegen, welche Nachhaltigkeitsleistungen sie selbst ergreifen und welche Auswirkungen ihr eigenes Handeln auf die Umwelt und die Menschen hat. Im Fokus der Richtlinie stehen allen voran ESG-Aspekte. Solche also, die sich auf ökologische, soziale und Governance-Faktoren beziehen. Für viele Unternehmen ist diese noch nachhaltigere Ausrichtung nicht unbedingt neu. Der Großteil von ihnen fiel zuvor schon unter die EU-Richtlinie der Non-Financial Reporting Directive (NFRD). Selbige war es auch, die durch die neue CSRD-Richtlinie abgelöst wurde.