Thüringens Minister für Landesentwicklung ist mit guten und schlechten Nachrichten zur Vorstellung des Statistischen Jahrbuchs 2025 erschienen. Klar sei, dass die Wirtschaft im Freistaat in einer von wirtschaftlichen Unsicherheiten und geopolitischen Krisen geprägten Zeit trotzdem wachse, und zwar stärker als der Bund, sagte Georg Maier (SPD). Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Thüringen lag bei einem Plus von 0,6 Prozent.
Das sei «kein Anlass für Euphorie», so Maier. «Aber die Zahl kann sich mehr als sehen lassen.» Das bundesdeutsche BIP war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im zweiten Quartal des Jahres um 0,1 Prozent geschrumpft, nachdem es zu Jahresbeginn im ersten Quartal noch um 0,3 Prozent gewachsen war. «Wir spielen im oberen Tabellenmittelfeld mit und befinden uns unter den ersten fünf bis sechs Bundesländern», so Maier.