Aus Thüringen gehen mehr Menschen weg als durch Zuzug dazu kommen. Nach einem jahrelangen Plus durch Zuwanderung aus dem Ausland kippte der Trend 2025. Das geht aus Zahlen des Statistischen Landesamtes in Erfurt hervor. Der sogenannte Wanderungssaldo - die Differenz zwischen Zu- und Wegzügen - sei erstmals seit 2016 negativ ausgefallen.
Laut Landesamt kamen im vergangenen Jahr 50.821 Menschen aus dem Ausland und anderen Bundesländern nach Thüringen. 51. 511 verließen den Freistaat - unter dem Strich war das ein Verlust von 690 Einwohnern. 2024 wies Thüringen noch ein Wanderungsplus von 4.515 Menschen auf. Grund für diese Entwicklung sei, dass die Zahl der Zuwanderer deutlicher sank als die der fortziehenden Menschen.