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Demichelis vor Bundesliga-Debüt - Toransage für Reitz

Demichelis vor Bundesliga-Debüt - Toransage für Reitz
Martín Demichelis steht gegen Gladbach vor seinem Bundesliga-Debüt als Trainer. (Archivbild) / Foto: Jan Woitas/dpa
Von: DieThüringer News
Martín Demichelis feiert gegen Gladbach sein Bundesliga-Debüt als Trainer. Rocco Reitz will das Wiedersehen mit seinen Jungs genießen. Ein großes Fragezeichen steht hinter Nkunku.

Martín Demichelis will vor seinem Bundesliga-Debüt als Trainer von RB Leipzig nichts von Gladbacher Stärken wissen. «Ich mag nicht so viel über Gegner sprechen. Das Wichtigste sind wir. Wir haben einen Plan. Wir haben eine brutale Videoanalyse, wir sind fit», sagte der Argentinier, der an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky und RTL) weiterhin auf Christopher Baumgartner, Assan Ouédraogo, Romulo und Ersatzkeeper Orjan Nyland verzichten muss. 

Seine Startelf will er anders als zuvor im DFB-Pokal nicht verraten, auch die Spieler wissen es noch nicht. So ist auch fraglich, ob Neuzugang Christopher Nkunku anfangen wird. «Über seine Qualitäten brauchen wir nicht zu sprechen. Er ist bereit, hat keine Probleme. Er ist ein Spieler mit so viel Qualität am Ball, so intelligent. Er muss einfach Spaß haben, braucht Vertrauen und seinen Rhythmus», meinte Demichelis. 

Besonderes Spiel für Reitz

Für Rocco Reitz wird der Start gegen seinen Ex-Club ein besonderes Spiel. Der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler, der bei der Verkündung seines Wechsels im April nach Leipzig viel Gegenwind bekam, hat zuletzt große Fortschritte im Training gemacht. Demichelis weiß um die Brisanz. «Es passiert im Fußball oft, dass man gegen den ehemaligen Club spielt. Wenn er spielt und reinkommt, muss er ein Tor machen, so einfach ist es», meinte der Chefcoach mit einem Schmunzeln. 

Im April hatte es von den Gladbach-Fans Proteste gegen den eigenen Kapitän gegeben, der schon als Siebenjähriger das Gladbach-Trikot trug. «Wer das hier will, kann niemals unser Kapitän sein», schrieben die Fans auf ein Banner und pfiffen ihren eigenen Mann beim 0:1 in Leipzig bei jedem Ballkontakt mit Trillerpfeifen aus. 

Daran hatte Reitz mächtig zu knabbern. «Ganz spurlos geht das nicht an einem vorbei.» Nun freut er sich auf die Jungs, «weil ich mich nicht so richtig verabschieden konnte von allen», sagte Reitz vor einigen Wochen. Sein Abschied bei den Fohlen war wegen eines Infekts damals nicht möglich.

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