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Dynamo Dresden holt torloses Remis bei Hannover 96 – Befreiung bleibt aus

Elias Saad (Hannover 96) (l-r), Niklas Hauptmann (Dynamo Dresden) und Jonas Sterner (Dynamo Dresden) kämpfen um den Ball. / Foto: David Inderlied/dpa
Elias Saad (Hannover 96) (l-r), Niklas Hauptmann (Dynamo Dresden) und Jonas Sterner (Dynamo Dresden) kämpfen um den Ball. / Foto: David Inderlied/dpa

Dynamo Dresden spielt 0:0 bei Hannover 96. Torwart Tim Schreiber verhindert Niederlage, Punkt verschafft nur kurz Luft im Abstiegskampf.

Zum zweiten Mal zu Null in dieser Saison, wieder ein Punkt bei einem Aufstiegskandidaten, im Endeffekt aber zwei Zähler zu wenig: Dynamo Dresden kommt von den Abstiegsplätzen der 2. Bundesliga einfach nicht weg. Das torlose Unentschieden bei Hannover 96 sorgte aber wenigstens dafür, dass die Rote Laterne wenigstens nur für eine Nacht in Dresden leuchtete und es bis Platz 12 nur drei Punkte Differenz sind.

«Dieser Punkt ist Gold wert», sagte Dynamo-Trainer Thomas Stamm. Gegen eine enorm spielstarke Mannschaft habe man bereits beim 2:2 daheim einen Punkt mitgenommen. «Damals eher glücklich, heute aufgrund der ersten Halbzeit sicher nicht ganz unverdient», betonte Stamm am «Sky»-Mikrofon, fand aber auch kritische Punkte. So habe das Team in der zweiten Halbzeit erneut viele Bälle einfach fahrlässig verloren. «Da müssen wir noch sauberer, noch klarer werden», forderte der Coach.

Starker Beginn der Gäste

Dynamo begann wieder mit der Startelf aus der 1:2-Niederlage gegen die SV Elversberg. Und überraschte die Gastgeber mit einer forschen Anfangsphase. Vornehmlich über die rechte Seite rollte ein Angriff nach dem anderen auf das 96-Tor zu. Gefährlich wurde es jedoch nicht wirklich. Jason Ceka (4.) rutschte ein Distanzschuss über den Spann, auch ein Versuch von Kofio Amoako (18.) erwies sich als zu harmlos.

Nach rund 20 Minuten begann Hannover, mehr für das eigene Spiel zu tun. Vornehmlich über das eine oder andere Solo aus dem Mittelfeld heraus wurde versucht, die Dynamo-Abwehr auszuhebeln. Einen Schuss von Boris Tomiak (39.) blockte Amoako, Elias Saad (43.) schoss bei der besten Gelegenheit der 96er aus Nahdistanz weit über das Tor. So war das torlose Unentschieden zur Pause eine korrekte Angelegenheit. Beide Clubs begegneten sich trotz der höchst unterschiedlichen Ausgangslagen auf Augenhöhe, scheuten aber das letzte offensive Risiko.

Hannover erhöht nach der Pause den Druck

Zumindest die Niedersachsen änderten das nach dem Seitenwechsel. Von Dynamo kam nur noch wenig Entlastung, die Hausherren näherten sich immer mehr an. In der 56. Minute wurde Daisuke Yokota von Alexander Rossipal im Strafraum am Trikot gehalten und fiel, der Elfmeterpfiff blieb aber zum Unverständnis der Hannoveraner aus. Saad (63.) prüfte aus spitzem Winkel Dynamo-Torhüter Tim Schreiber, der aber parierte.

Schreiber wird zum besten Dynamo

Stamm reagierte, wechselte sowohl Jonas Sterner als auch Rossipal auf den Außenverteidiger-Positionen aus und brachte mit Konrad Faber und Sascha Risch frische, schnelle Kräfte. Am Spielverlauf änderte das aber nicht. Im Gegenteil. Hannovers später nach einem Zusammenprall mit Torhüter Nahuel Noll vom Platz getragene Boris Tomiak kam nach einem Doppelpass zentral aus 13 Metern zum Abschluss, doch erneut parierte Schreiber stark. Und auch einen Kopfball von Stefan Thordarson (90.+4) holte Schreiber mit einem Reflex von der Linie

Dynamos eigene Angriffsbemühungen waren dagegen kläglich. Vor allem wenn Ben Bobzien auf dem linken Flügel anzog und versuchte, das Zentrum zu bedienen, war die Gefahr meist vorbei. Denn die Pässe kamen meist in den Rücken der Angreifer - das war schon im Elversberg-Spiel auffällig.

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