Der FC Erzgebirge Aue hat sein letztes Spiel der Drittliga-Saison gewonnen. Beim Mitabsteiger 1. FC Schweinfurt siegten die Erzgebirger mit 4:2 (2:1) und sorgten damit dafür, dass die Gastgeber mit nur 21 Punkten als schlechtester Absteiger in die Drittliga-Geschichte eingehen. Die Gastgeber waren durch Sebastian Müller (27.) in Führung gegangen. Marcel Bär (35.) mit einem Handelfmeter und Erik Weinhauer (45.+2) drehten noch vor der Pause die Partie. Schweinfurt schaffte durch einen Foulelfmeter von Johannes Geis (63.) den 2:2-Ausgleich, doch erneut Bär (68.) und Jannic Ehlers (70.) mit einem Doppelschlag brachten Aue wieder auf die Siegerstraße.
In einem Spiel, in dem es um nichts mehr ging, spielten beide Teams ordentlichen Offensivfußball. Nach der überraschenden Führung der Schweinfurter - Müller zog aus 16 Metern einfach ab und versenkte den Ball im langen Eck - wurden die Erzgebirger druckvoller. Folgerichtig machten die Gastgeber Fehler, die Aue zu zwei Treffern nutzte.
Nach dem Wechsel drängte Schweinfurt auf den Ausgleich. Hinten standen die Veilchen relativ sicher, nach vorn aber ging nicht mehr viel. Die Bälle wurden lang nach vorn geschlagen, dort standen Bär und Julian Guttau oft auf verlorenem Posten. Der Ausgleich war nicht unverdient, rüttelte die Sachsen aber noch einmal auf. Aue zeigte sich sehr effizient im Verwerten der größeren Chancen. Bär schnürte den Doppelpass nach einem gut vorgetragenen Angriff, Ehlers setzte mit einem schönen Volleyschuss den Schlusspunkt.
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