Für René Eckardt war die Pokalübergabe schon Routine. Bereits zum siebten Mal durfte der Kapitän des ZFC Meuselwitz die Trophäe in die Luft strecken. «Es ist ein sehr schönes Gefühl, nun auch mit Meuselwitz den Pokal gewonnen zu haben. Es war schon der dritte Versuch, seitdem ich hier bin», sagte Eckardt nach dem 3:1-Sieg des Regionalligisten im Finale des Thüringen-Pokals gegen Sechstligist FC An der Fahner Höhe.
In einer über weite Strecken einseitigen Partie hatte Routinier Eckardt zum zwischenzeitlichen 2:0 getroffen. «Pokal-Finale ist nie leicht. Hut ab vor meinen Jungs, wir haben das ganz seriös gespielt und in den richtigen Momenten die Tore gemacht», sagte der 35-Jährige, der zuvor sechsmal mit dem FC Carl Zeiss Jena den Pokal gewonnen hatte.
Der Favorit hatte es auch leicht, weil der Gegner lange Zeit viel zu viel Respekt zeigte und nach vorn überhaupt nicht zur Geltung kam. Es habe nie einen leisen Zweifel gegeben, dass man vielleicht eine unangenehme Überraschung erleben könne, so Eckardt. Nach dem 3:0 sei die Luft raus gewesen. «Da hat uns in den letzten Minuten dann etwas die Spannung gefehlt», beschrieb der Kapitän die Endphase der Partie, in der An der Fahner Höhe plötzlich zu einigen Chancen kam und nicht unverdient auch das Ehrentor erzielte.