Der Bund unterstützt mit einem Millionenbetrag ein Auenwald-Projekt an der Werra im Südwesten Thüringens. Es soll bei Hoch- oder Niedrigwasser als Wasserrückhalt sowie dem Naturschutz dienen, teilten die Umweltministerien von Bund und Land mit.
Über das Projekt bei Treffurt informierten sich der aus Thüringen stammende Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) und sein Thüringer Amtskollege Tilo Kummer (BSW). Insgesamt sollen bis 2030 rund 3,2 Millionen Euro fließen.
Die Stadt Treffurt im Wartburgkreis und das Land Thüringen stellten die Flächen für das Projekt zur Verfügung. Es gehe um 27,5 Hektar Werra-Auen auf einer Strecke von rund zehn Kilometern in der Gemeinde Treffurt. Die Werra, die abschnittsweise am Grünen Band entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze fließt, litt lange unter salzhaltigen Abwässern - sie solle wieder Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen werden.