Ein Hundewelpe ist mit schweren Verletzungen an Kopf und Kiefer in einem Müllsack in Weimar gefunden worden. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt geht davon aus, dass der Husky die Nacht nicht überlebt hätte. Das Amt verweist dabei auf die schweren Verletzungen und die niedrigen Außentemperaturen.
Ein Mensch fand den Welpen am vergangenen Montagabend im Bereich des Buchenwalds und brachte ihn in eine Tierarztpraxis, wie das Veterinäramt mitteilte. Der ungefähr zehn bis zwölf Wochen alte Husky wurde demnach versorgt und kam in eine Pflegestelle.
Laut Tierschutzgesetz ist es eine Straftat, einem Wirbeltier erhebliche Schmerzen oder Leiden zuzufügen. Das Veterinäramt bittet um Hinweise zum Hund oder zum Halter, weil der Besitzer des Welpen bisher nicht ermittelt wurde.
Ein weiterer Hund wurde in einem Waldgebiet in Schalkau (Landkreis Sonneberg) in einem schlechten Zustand gefunden. Die Französische Bulldogge saß laut Polizei am Donnerstag zitternd in einer verlassenen und einsturzgefährdeten Gartenhütte. Der Hund werde nun in einem Tierheim aufgepäppelt, hieß es weiter. Eigenen Angaben nach ermittelt die Polizei wegen mehrerer Tatbestände gegen ein Paar aus dem Ort.
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