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DWD: Hitzerekord für Thüringen geknackt

DWD: Hitzerekord für Thüringen geknackt
Die Hitzewelle hat auch Temperaturrekorde mit sich gebracht. / Foto: Jens Büttner/dpa
Von: DieThüringer News

Mit 40,4 Grad in Artern (Kyffhäuserkreis) hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) die bisher höchste Temperatur in Thüringen gemessen. Das teilte der DWD auf Grundlage vorläufiger Daten mit, nachdem der bisherige Hitzerekord im Land zuvor bei 38,8 Grad am 30. Juni 2019 an der Messstation Sternwarte in Jena gelegen hatte. 

In Deutschland werden seit 1881 systematisch Wetterdaten aufgezeichnet. Das Messnetz des Deutschen Wetterdienstes umfasst rund 2.000 Stationen.

Der neue Rekordwert war abzusehen: Seit Tagen schwitzen weite Teile Deutschlands in einer Hitzewelle mit Temperaturen bis um die 40 Grad. Die Temperatur sinkt vielerorts auch nachts nicht unter 20 Grad. Der Deutsche Wetterdienst spricht ab dieser Grenze von tropischen Nächten. 

Immer mehr Tage mit mehr als 30 Grad

Heftige Hitze wie in diesen Tagen ist im Zuge der Klimakrise hierzulande häufiger geworden – und dürfte noch weiter zunehmen. Zahlen des Deutschen Wetterdienstes belegen, dass die durchschnittliche Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad in Deutschland zugenommen hat. 

Trotz starker Schwankungen zwischen den Jahren sei der Trend insgesamt deutlich steigend, betont das Umweltbundesamt. Hitzewellen sind weltweit aufgrund des Klimawandels intensiver und auch wahrscheinlicher geworden.

Eine allgemeingültige Definition einer Hitzewelle gibt es nicht. Der Deutsche Wetterdienst beschreibt eine Hitzewelle als eine mehrtägige Periode mit ungewöhnlich hoher Wärmebelastung. Insbesondere für alte und kranke Menschen bedeuten Hitzewellen ein großes Risiko für die Gesundheit.

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