Viel Regen, wenig Sonne: So ist das Wetter im Oktober zumindest in weiten Teilen Thüringens gewesen. Dabei lag die Temperatur mit durchschnittlich 9,2 Grad Celsius trotz der mageren Sonnenscheindauer um 0,8 Grad über dem langjährigen Durchschnitt des Referenzzeitraums von 1961 bis 1990 (8,4 Grad). Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer vorläufigen Bilanz mit.
Zwar war der Oktober in Thüringen überdurchschnittlich nass, der Regen war laut DWD-Angaben allerdings ungleich verteilt. Mit durchschnittlich 61 Litern pro Quadratmeter verzeichnete Thüringen demnach 28 Prozent mehr Regen als im langjährigen Mittel (48 Liter je Quadratmeter). Dabei fielen im Thüringer Wald 100 bis 150, lokal sogar über 170 Liter pro Quadratmeter. Im nördlichen Thüringer Becken hingegen war es zu trocken: Dort wurden nur rund 30 Liter je Quadratmeter gemessen.