Gestiegene Kosten für Lebensmittel, Energie und Personal belasten Gastronomen und Hoteliers in Thüringen. Das geht aus einer Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) hervor. «Die Branchensituation ist insgesamt angespannt», sagte Verbandspräsident Mark Kühnelt in Erfurt. Er bekräftigte die Forderung nach einer ermäßigten Mehrwertsteuer für Speisen, mehr Möglichkeiten für flexible Arbeitszeiten in der Gastronomie und weniger Bürokratie.
Hinter der Branche liegt ein für viele Betriebe gutes Geschäft am Jahresende 2024. Der Jahreswechsel und das Weihnachtsgeschäft würden von mehr als der Hälfte der gastgewerblichen Unternehmer im Freistaat Thüringen mit gut und sehr gut eingeschätzt. Etwa ein Drittel sprach von einem befriedigenden Geschäft.